Abschied aus der Verbandsliga

Unsere erste Mannschaft stand bereits seit einigen Wochen als Absteiger fest. Trotzdem verabschiedete sich das Team am letzten Sonntag mit einer starken Leistung gegen den Vizemeister Siegener SV aus der Verbandsliga. Am Ende verlor man zwar, aber gegen die starken Gäste aus dem Süden sind 3,5 Brettpunkte ein beachtliches Ergebnis. Dies war der letzte Spieltag und in der nächsten Saison startet die Mannschaft wieder in der Verbandsklasse. 


Galicki, Tesche, Windfuhr, Heesemann, Larisch, Hellwig, Hermaneck, Scherbanev (vlnr)

Die Gäste aus Siegen gingen erst mit 3:0 in Führung, doch dann gelang unserer ersten Mannschaft der Ausgleich zum 3:3. In den letzten beiden Partien waren aus Lüdenscheider Sicht sehr vielversprechende Stellungen auf den Brettern, aber unglücklicherweise kam am Ende nur ein halber Punkt heraus. So stand am Ende eine knappe 3,5:4,5-Niederlage auf der Spielberichtskarte.

 SG Lüdenscheid  -  Siegener SV  3,5:4,5
 Rolf Larisch  -  Reinhard Schischke  0 : 1
 Thomas Windfuhr  -  Gerald Richter  1 : 0
 Helmut Hermaneck  -  Christian Bouillon  0,5:0,5
 Ivan Scherbanev  -  Torsten Lindner  0 : 1
 Jamel Hellwig  -  Matthias Schmidt  0 : 1
 Wolfram Tesche  -  Hans-Jürgen Döhner  0 : 1
 Ryszard Galicki  -  Jürgen Pramann  1 : 0
 Michael Heesemann  -  Günter Jopp  1 : 0

Als erstes musste unser Spitzenspieler aufgeben. Rolf Larisch hatte sich einen seiner Türme abklemmen lassen und verlor auf diese Weise eine Qualität (also einen Turm für nur eine gegnerische Leichtfigur). Diesen Materialnachteil konnte Larisch nicht mehr ausgleichen und verlor.

Eine gute Stellung hatte Wolfram Tesche auf dem Brett. Aber er konnte sie nicht entscheidend verstärken. Zu allem Überfluss übersah er auch noch ein Matt im Doppelturmendspiel und musste sich mit einer Niederlage abfinden.

Die dritte Niederlage musste Mannschaftskapitän Jamel Hellwig mit den schwarzen Steinen hinnehmen. Sein Gegner opferte auf e6 einen Bauern und erhielt dafür eine druckvolle Sellung. Als Hellwig schließlich in ein Matt hineinlief war die Partie entschieden.

Die Aufholjagd begann mit einem Sieg von Michael Heesemann. Er hatte zwar schon früh des Gegners Dame gewonnen, aber die Verwertung dieses Vorteils erwies sich als etwas schwierig, weil sein Gegner sich zäh verteidigte. Am Ende gewann aber Heesemann zusätzlich noch einen Läufer und damit die Partie.

Einen schönen Sieg konnte auch Ryszard Galicki verbuchen. Er gewann im Mittelspiel eine Qualität und zwei Bauern. Diesen Vorteil ließ sich Galicki nicht mehr nehmen und spielte im Endspiel gewohnt stark die Partie bis zum vollen Punkt.

Eine abwechslungsreiche Partie spielte Thomas Windfuhr. Er verlor zunächst am Damenflügel einen Bauen, doch dafür erhielt er aktives Spiel gegen den gegnerischen König. Windfuhr drohte geschickt immer wieder ein Matt an, so dass sein Gegner sich nur mit hohem Materialverlust verteidigen konnte. Dieser Vorteil reichte Windfuhr, um die Partie zu gewinnen.

Eine sehr unglückliche Niederlage musste dann Ivan Scherbanev einstecken. Er hatte sich zunächst eine gute Stellung erarbeitet. Doch dann wickelte Scherbanev nicht gut ab und lief in einen Konterangriff. In schlechter Stellung überschritt er dann auch noch die vorgegebene Bedenkzeit.

Die letzte noch laufende Partie gab es am Brett von Helmut Hermaneck. Es hatte sich ein Leichtfiguren-Endspiel mit jeweils drei Bauern (alle auf einem Flügel) ergeben. Hermaneck stand zwar etwas besser und kämpfte auch lange um den Sieg und damit um das 4:4-Mannschaftsremis. Aber sein Gegenüber wehrte alle Drohungen ab und so endete die Partie mit einem Remis und der Mannschaftskampf mit einer knappen Lüdenscheider Niederlage.

 

 

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