Bezirksklasse, 6. Runde: SG Lüdenscheid V - SF Attendorn II 1:4
Wie erwartet waren die "Neulinge" der Gastgeber mit Mannschaftsführer Eberhard Mayer gegen die wesentlich stärkeren Schachfreunde Attendorn auf verlorenem Posten. Trotzdem gab es zumindest an einem Brett eine Überraschung. 

Nach drei gespielten Runden in unserer Vereinsmeisterschaft gibt es nur noch einen Spieler mit einer weißen Weste: Ryszard Galicki hat drei Punkte auf seinem Konto. Galicki gewann seine Partie gegen Hermann Polig, der bis dahin ebenfalls noch bei 100% stand. Der dritte Spieler mit 2/2, Alexander Lider, gab in der dritten Runde einen halben Punkt gegen Ernest Taylor ab.

Einen schwarzen Sonntag erlebte die Schachgemeinschaft Lüdenscheid am vergangenen Wochenende. Beide Mannschaften verloren ihre Spiele deutlich. Die Erste hat damit einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen müssen und die Zweite hat nun kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt.

Im Nachholspiel der Bezirksliga musste unsere dritte Mannschaft eine deutliche Niederlage gegen die zweite Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle einstecken. Gegen die deutlich DWZ-stärkeren Gäste hatte unser Team keine Chance auf einen Mannschaftserfolg. Immerhin gelangen einige schöne Einzelerfolge: Alexander Lider und Mathias Badist gewannen ihre Partien; Manfred Waschke spielte remis.

Auf die beiden Kontrahenten Karpov und Kortschnoj folgte Garri Kasparow, den viele Experten bei einer Abstimmung für den besten Schachspieler aller Zeiten hielten. Hier habe ich zwei seiner besten Partien ausgewählt.

Bei unserer Vereinsmeisterschaft gibt es zur zweiten Runde noch zwei Nachzügler: Dennis Wackert und Valerian Giraud. Damit steigt die Teilnehmerzahl von 16 auf 18. Am letzten Tag im Januar wurde die zweite Runde ausgespielt. Dabei musste einer der Favoriten, Thomas Windfuhr, eine bittere Niederlage gegen Alexander Lider einstecken. Lider gewann Windfuhrs Dame für einen Turm; diesen Materialvorteil brachte Lider schließlich ins Ziel. Altmeister Ryszard Galicki indes behält durch seinen Sieg gegen Richard Leipold seine weiße Weste. Leipold verlor bereits im dritten Zug die Übersicht und stellte wenig später eine Figur ein. Ebenfalls ohne Punktverlust ist noch Hermann Polig, der in der zweiten Runde gegen Christoph Lingk gewann. 

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